Maniago (Manià auf Friaulisch) ist eine der bevölkerungsreichsten Gemeinden entlang der friaulischen Route. Die Stadt ist bekannt für ihre Handwerkskunst, was ihr den Namen Stadt des Messers einbrachte. Bereits im Mittelalter wurden zahlreiche Messerschmieden gegründet und auch heute noch ist die lokale Wirtschaft von der Metallverarbeitung geprägt. Maniago liegt auf einer Ebene am Fuße der Karnischen Voralpen und an der Mündung der Täler Valcellina und Val Colvera. Zu den wichtigsten Reliefs von Maniago gehören der Berg Jouf, der Berg Fara und der Berg San Lorenzo. Auf seinem Gebiet gibt es sehr unterschiedliche Umgebungen: im nördlichen Teil befinden sich Laubwälder mit üppigem Unterholz, während sich im südlichen Teil das Magredi-Gebiet befindet. Maniago bewahrt wertvolle Denkmäler, die die Vergangenheit und die Geschichte der Stadt im Laufe der Jahrhunderte, insbesondere während der venezianischen Herrschaft, zeigen. Die repräsentativsten Orte und Denkmäler befinden sich im historischen Zentrum und in den umliegenden Straßen; von besonderem Interesse ist das Museum für Messerschmiedekunst und Messerherstellung. Vom Mittelalter bis heute gibt es zahlreiche Messerschmiedewerke, die die Wirtschaft von Maniago belebt haben und einzigartige Qualitätsprodukte in die ganze Welt exportieren. Das Museum für Messerschmiedekunst ist auch den Klingen und Messern gewidmet, um ein Gefühl der kollektiven Identität zu fördern und in der Tradition und Geschichte der Messerschmiede von Maniago eines der wichtigsten Symbole dieser Gemeinschaft zu erkennen.