Wenn man die Ebene hinter sich lässt, taucht man in eine andere Dimension ein, die von kleinen Dörfern, Wäldern, Wasser und Steinen geprägt ist, eine Abfolge von Auf- und Abstiegen, die, je weiter man kommt, immer anstrengender für den Körper und immer erfrischender für die Seele werden. Dieses wunderschöne Tal ist ein Ort der Kontemplation.
Meduno ist das Tor zu diesem bezaubernden Tal, ein Dorf, das sich aus mehreren Ortsteilen zusammensetzt, die wie Inseln im Wald-Meer durch unzählige Wege miteinander verbunden sind. Meduno ist der Ausgangspunkt für Ausflüge in die Berge; von hier aus genießt man den Blick auf die scheinbar endlose Weite der Voralpen und Alpen im Norden und auf die friaulische Ebene im Süden bis hin zum Golf von Triest, wo die Adria beginnt.
Der Monte Valinis ist der höchste Punkt des Cammino, ein Berg, von dem die „Windreisenden“ gerne mit ihren Drachenfliegern und Paragleitern starten, um wie die Raubvögel dieser Bergregion durch die Lüfte zu gleiten. Von diesem Aussichtspunkt aus kann man die Kiesbetten des Meduna und des Tagliamento, des letzten Wildflusses Europas, bewundern.
Nach diesem Blick aus der Vogelperspektive taucht man, sobald man Meduno hinter sich gelassen hat, in eine außergewöhnliche Welt kleiner, ruhiger und teilweise unbewohnter Dörfer ein, die an eine Zeit erinnern, in der der Mensch in perfekter Symbiose mit der Natur lebte. Lebenskräfte wie Felsen, Bäume, Wiesen und Bachbuchten mit ihrem farbenfrohen Schimmern begeistern den Reisenden, der wie Sie nach dem sucht, was hinter der Oberfläche liegt.