In Valeriano lohnt sich ein Zwischenstopp aus zwei Gründen: zum einen wegen der seit wenigen Jahrzehnten wiederentdeckten autochthonen Weine, die das Ergebnis der Arbeit des Menschen und des Bodens sind und die man am besten dort genießt, wo sie entstehen, und zum anderen wegen der Kirche „Chiesa dei Battuti“. Du wirst sie von außen an der imposanten Darstellung des Heiligen Christophorus erkennen, einem der zahlreichen Fresken aus der Renaissance, die du auch im Inneren vorfinden wirst – Werke von Giovanni Antonio de Sacchis, genannt „il Pordenone“.
Dann setzt du deinen Abstieg fort, umgeben von ländlicher Ruhe, und folgst dem Flussbett des Tagliamento bis nach Spilimbergo, der „Stadt der Mosaike“, die ihren Namen dem Ruhm ihrer Mosaikkünstler und Terrassierer verdankt, vor allem aber der international bedeutenden Mosaikschule des Friauls. Nun, da die Route zu Ende ist, genieße einen Spaziergang durch die antiken Überreste dieser Stadt, lebendige Zeugen einer blühenden Epoche des Handels und des künstlerischen Geistes, als der Ort ein wichtiger Durchgangsort und ein kulturelles Zentrum der Renaissance war.